Entwicklung der Werksanlagen von 2001 bis 2008

2001 erfolgte die Aufnahme des Betriebs von zwei neuen Horizontal-Schleudergießanlagen. 2004 wird die Inbetriebnahme der 1 MW Härteanlage abgeschlossen für die induktive Oberflächenhärtung von Schmiedestahl-Kalanderwalzen bis 100 Tonnen Gewicht und 15 Meter Gesamtlänge. Ebenfalls 2004 wurde das Warmwuchten von Kalanderwalzen eingeführt. Das Warmwuchten erfolgt , wie beim Heißschleifen, mit dem Ziel, die Laufeigenschaften von Thermowalzen unter Betriebsbedingungen zu optimieren und betriebsnahe Zustände bereits bei der Herstellung zu berücksichtigen.

2005 entschloss sich Walzen Irle an seinem ureigenen Standort Deuz zu investieren, um auch für die nächsten Jahrzehnte wettbewerbsfähig zu bleiben. Die Schwerpunkte der Investitionen konzentrierten sich auf den Einstieg in die Produktion geschleuderter Grobblech- und Vorgerüstwalzen (40-75 Tonnen) sowie den weiteren Ausbau der Warmbreitbandwalzenfertigung.

Die Investitionen verliefen in folgenden Schritten und wurden bis Ende 2006 abgeschlossen:

  1. Verlagerung des Formgusses in eine neue Halle mit Kapazitätserweiterung und Fertigungsoptimierung
  2. Erweiterung einer Gießhalle mit Kranbahnverlängerung
  3. Anschaffung einer Walzenputzmaschine
  4. Bau einer Schleuderanlage für ein zu schleuderndes Gesamtgewicht bis 100 Tonnen
  5. Anschaffung je eines Glüh- und Kokillenanwärmofens
  6. Anschaffung eines fünfachsigen Bohr/-Fräswerks und einer Schleifmaschine
  7. Anschaffung einer Großdrehmaschine für Walzen bis zu einem Durchmesser von 2.000 mm und einer Länge von 11.300 mm