Entwicklung der Werksanlagen 1967 bis 1970

Im Jahre 1967 war die erste große Umstrukturierung von Werk I beendet. Statt der geplanten zwei neuen Hallen, errichtete man acht für die Dreherei und eine weitere, in der die Schleiferei untergebracht wurde. Die alten Laborräume mussten den Hallen 6, 7 und 8 weichen. Ein großer Parkplatz und ein Sozialgebäude wurden im gleichen Bauabschnitt fertiggestellt. Mit dem Sozialgebäude leitete das Unternehmen einen neuen Schritt zur verbesserten sozialen Betreuung der Belegschaftsmitglieder ein. In allen drei Schichten will man den rund 625 Beschäftigten warmes Essen am Arbeitsplatz servieren.

Mit dem Neubau der Halle 10, in der Gussstücke bis maximal 80 Tonnen hergestellt und an einem Ort komplett bearbeitet werden, sind die Erweiterungs- und Modernisierungsmaßnahmen in Werk I 1985 vorläufig abgeschlossen. Parallel zu den Umbauarbeiten auf dem Werksgelände an der Marburger Straße führte die Firma Irle den Neubau an Werk II weiter. Dort entstanden bis 1972 zwei neue Werkshallen: die Gießerei- und Formereihallen 10 und 11. Zehn Jahre später war auch das Werk II endgültig fertiggestellt. In Ergänzung an die Gießereihallen 10 und 11 wurden in den Hallen 12 und 13 Gussstücke bis 120 Tonnen gegossen (Halle 12), eine Bearbeitungswerkstatt an die Gießerei angeschlossen und die Schwerzerspanung hierhin verlegt (Halle 13).

1967 wird die Schleiferei (Halle 9) von Werk 1 in Betrieb genommen. Hier werden Kalanderwalzen weiterverarbeitet. 1969 erfuhr die Gießerei in Werk II einen weiteren Ausbau, der in diesem Jahr vollendet wurde.