1911 - 1918:
Die Deuzer Mahlmühle –
Entstehung von Werk II
1911
Ausbau der Mühle zu einer Gießerei mit anschließender Bearbeitung. Gießerei 20 x 20 m, Dreherei 20 x 20 m.
Acht Drehbänke und eine Fräsbank sind die maschinelle Einrichtung der Dreherei im Werk II. Der erste Guß erfolgte am 11. November. Hergestellt werden insbesondere Reduzierrollen und Reduzierwalzen.
1914
Vorhandene Drehereimaschinen: 30 Drehbänke, 4 Fräsbänke, eine 1-Walzen-Bohrbank und eine Vierkantfräsmaschine.
1915
Die alte Mühle wird gänzlich abgerissen, um erweitern zu können. Neue Maschinen für die Dreherei werden angeschafft, da nunmehr Granaten hergestellt werden müssen.
1918
ist das Absatzgebiet stark geschrumpft, da die Stahlwalze in den Kaltwalzwerken die Hartgußwalze allmählich verdrängt.
Chronik
- 1434 - 1693: Die Anfänge - Das Geschlecht der Irles
- 1726 - 1854: Beginn der Walzenproduktion
- 1855 - 1909: Die Firma Hermann Irle in Deuz - Gründung und Wachstum von Werk I
- 1911 - 1918:
Die Deuzer Mahlmühle - Entstehung von Werk II - 1919 - 1944: Die Produktion zwischen den Weltkriegen
- 1946 - 1969: Aufstieg und Entwicklung nach 1945 - Werksausbau in den Nachkriegsjahren
- 1970 - 1992: Modernisierung und Kapazitätserweiterungen in den Werken I und II
- 1993 - 2000: Übernahme der Walzengießerei Roland GmbH
- 2001 - 2004: Einführung neuer Feinst-Bearbeitungsverfahren für Kalanderwalzen
- 2005 - 2008: Inbetriebnahme einer vertikalen Großschleudergussanlage für Walzen bis 100 to, Aufnahme des operativen Betriebs der Tochterfirma "IRLE KAY JAY ROLLS Pvt. Ltd." In Indien
